Tatkraft-Coaching: Die Vorgehensweise

Der Prozess


Den Mitarbeiter gewinnen
Zunächst ist es wichtig, dem Coachee die Situation deutlich und klar zu schildern und ihn für das Coaching zu gewinnen. Es gilt, ihm zu verdeutlichen, dass die Führungskraft den Coachee unterstützen möchte. In Einzelfällen kommt es auch darauf an, dass die Führungskraft erläutert, dass sie eine konkrete Veränderung erwartet. Gleichzeitig ist herauszustellen, dass er auf den Mitarbeitenden setzt und dieser ihm als Mensch wichtig ist. Das Coaching ist die Chance, die eigenen Vorgehensweisen zu reflektieren und die Handlungen auf die Anforderungen und Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen auszurichten.

Auftragsklärung
Dann geht es in einem gemeinsamen Gespräch – Führungskraft, Coachee und Coach – darum, den Auftrag möglichst genau zu klären. Geht es um die Optimierung von bestimmten Themen, werden "die Mängel" klar auf den Tisch gelegt und es werden die Ziele der Maßnahme erarbeitet.

Werteinventur
Die Werteinventur zeigt dem Coachee seinen persönlichen Wertehaushalt anhand des Reiss Profiles auf. So haben Coach und Teilnehmer eine gemeinsame Basis für die Arbeit und finden die Antworten auf die Fragestellung, warum der Coachee sich in bestimmten Situationen wie verhält. Im Rahmen des Prozesses kann es relevant sein, auch die Life-Balance zu betrachten, um die nachhaltige Leistungsfähigkeit abzusichern.

Coachingprozess
Dann setzt das individuelle Coaching – entsprechend der Zielsetzung – ein. Dabei geht es nicht darum, die Werte zu verändern, sondern einerseits die Sichtweisen zu reflektieren und zu erweitern und andererseits Handlungsoptionen aufzuzeigen, die der Coachee dann eigenverantwortlich in der Praxis umsetzt. In einzelnen Coachingtreffen geht es darum, die Themen engpassorientiert Stück für Stück zu erarbeiten.