Grundhaltung

Als Coach dienen wir Ihnen als „Spiegelhalter“.

Wir sind Ihr neutraler Diskussionspartner, spiegeln, durchdenken und besprechen mit Ihnen Ihre Themen auf Augenhöhe. Streng vertraulich leisten wir Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei erteilen wir keine Rat-SCHLÄGE, denn dies entspricht nicht unserem Selbstverständnis. Unsere Instrumente sind außer dem Spiegel Rekonstruktion, Fragetechnik und alltagsrelevante Simulationen. Auch Provo­zieren und Konfrontieren gehören zum Repertoire.

Alles um dem Ziel näher zu kommen, dass Sie als Coachee mit der Erreichung Ihrer Ziele zufriedener sind.

Ein Coach ist kein Ersatztherapeut

Auszüge aus dem Interview mit Christopher Rauen, Vorstand des Deutschen Bundesverbands Coaching. (Quelle: Stiftung  Warentest)

Was kann ein Coach, was firmeninterne Berater nicht können?


"Mit dem Klienten über Dinge sprechen, die sich nicht mit den Organisations­zielen decken. Wenn jemand Zweifel daran hat, ob die Position oder die Firma überhaupt die richtige für ihn ist, kann er sich mit diesen Bedenken wohl kaum an den Vorgesetzten wenden. Ein Vorstand ließe sich außerdem ungern von jemandem coachen, der in derselben Firma mehrere Hierarchiestufen unter ihm steht."

Warum erlebt die Coaching-Branche derzeit so einen Boom?


"Wegen der Globalisierung müssen Firmen immer billiger, immer schneller und unter immer größerem Druck produzieren und Leistung zeigen. Bei diesen hohen Anforderungen ist es keine Schande für eine Führungskraft, sich beraten zu lassen. Das John-Wayne-Motto „Ich muss das allein schaffen, sonst habe ich versagt“ gilt nicht mehr. Die Bereitschaft, psychologisches Wissen in der Wirtschaft zu akzeptieren, hat zugenommen."

Wo liegen die Grenzen des Karriere-Coachings?


"Ein Coach ist kein Ersatztherapeut. Abhängigkeiten oder psychische Störungen kann er nicht behandeln. Ein Coaching bezieht sich ausschließlich auf Probleme im Berufsleben. Es kann aber sein, dass sich das Coaching auch positiv auf das Privatleben auswirkt. Beispielsweise lernt die Führungskraft durch das Coaching vielleicht, nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern auch seinem Ehepartner besser zuzuhören."

Wann ist ein Coaching für den Klienten erfolgreich?


"Ich glaube, es ist sehr wichtig, die Zitate deutlicher als solche zu kennzeichnen und von unseren eigenen Texten abzugrenzen.

Dann, wenn er das Gefühl hat, durch das Coaching mehr Möglichkeiten in seiner Lebensgestaltung zu haben als vorher. Meistens verändern sich die Ziele eines Coachings auch während des Prozesses. Ein Beispiel: Konnte der Klient seine Entlassung aus einem Unternehmen nicht verhindern, kann aber nun besser mit diesem Rückschlag umgehen, dann ist das definitiv ein Erfolg."